Auf der zweitägigen Zeitreise ins mittelalterliche Brügge begleiten uns Julie und Manon Vermast mit ihren persönlichen Tipps. Die Schwestern leiten das Romantik Hotel De Orangerie im Herzen der Stadt und kennen sich bestens aus.

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Tag 2

Entdeckertour: Bootsfahrt auf den Kanälen.

Morgens. Die Stadt will vom Wasser aus entdeckt werden. Deshalb steht am zweiten Tag eine Bootsfahrt durch die Kanäle von Brügge auf dem Programm. An fünf Stationen kann man in die kleinen Boote steigen (Start täglich ab 10 Uhr). Wir erwischen einen besonders freundlichen Kapitän, der seine Stadtkenntnisse anekdotenreich weitergibt, und erfahren dabei, dass es in „Klein-Venedig“ mehr als 50 Brücken über die Grachten gibt. Und auch das: Der mittelalterliche Stadtkern wurde im Jahr 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Wie gemalt: Schwäne auf dem Minnewatersee.

Mittags. Im Süden Brügges liegt das Minnewater, ein kleiner, von Bäumen umgebener See. Wir genießen die schöne Umgebung auf einer der Parkbänke am See oder bei einem Spaziergang durch den ruhigen Minnewaterpark. Gleich nebenan besuchen wir den 1245 gegründeten Beginenhof. Auch der ist eine Oase der Ruhe. Besonders im Frühling und Sommer bietet der Innenhof mit einer großen Wiese und dichtem Baumbestand einen malerischen Anblick, wie ihn schon die großen flämischen Maler gerne in ihren Bildern festhielten.

Bierparadies: 400 Sorten bietet das „Cambrinus“.

Abends. Bier wollen wir in Brügge natürlich auch trinken. Und am besten gleich auch noch eine Führung in der letzten verbliebenen Familienbrauerei der Stadt machen: „De Halve Maan“. Bier und Belgien gehören eben zusammen, und so wirbt die Bierbrasserie „Cambrinus“ damit, über 400 Sorten Bier vorrätig zu haben. Weintrinkern sei die „Wijnbar Est“ empfohlen, auch der leckeren kleinen Gerichte wegen, die für eine gute Grundlage sorgen. Damit lassen wir den letzten Abend ausklingen und versprechen, bald wiederzukommen.

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