Jedes Parfum entführt in eine eigene Welt

Antonella Bondi ist Parfumeurin aus Leidenschaft. In ihren exklusiven Kursen im Romantik Hotel Villa Margherita bei Venedig können Teilnehmer ihren ganz persönlichen Duft kreieren

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Die heilende Kraft der Düfte

Düfte können betören, wohltun und auch gezielt als Heilmittel eingesetzt werden. Die Aromatherapie nutzt ihre vielfältige Wirkung zur Behandlung von körperlichen und seelischen Beschwerden

Die Wirkung von Düften ist in der Naturheilkunde schon seit mehreren tausend Jahren bekannt. Bereits im alten China, in Indien und Ägypten vertrauten Mediziner auf die heilsamen Kräfte von Pflanzenölen. Heute setzen Heilpraktiker, Ärzte, Hebammen, Physio- und Psychotherapeuten auf die positiven Effekte der Aromatherapie. Zum Einsatz kommen dabei ausschließlich 100 Prozent reine ätherische Öle als hochkonzentrierte Pflanzenessenzen, die per Wasserdampfdestillation, Schalenpressung oder Extraktion gewonnen werden.

Zellbiologen bescheinigen ätherischen Ölen eine therapeutische Wirkung. Beim Einatmen der Essenzen gelangen Duftpartikel über die Riechzellen in Form von Impulsen in das limbische System, das Emotionszentrum des Gehirns. Dort wirken sie auf Gefühle, können das Wohlbefinden beeinflussen oder Ängste und Anspannungen lösen. Neben der Diffusion über die Luft können die Öle auch über die Haut wirken und werden besonders bei Kopfschmerzen, Übelkeit oder Verspannungen aufgetragen. Die Inhaltsstoffe gelangen in den Blutkreislauf und entfalten dort ihre Wirkung. Zur Inhalation werden ätherische Öle vor allem bei Atemwegsbeschwerden verwendet. Die meisten Duftöle lassen sich auf mehrere Arten anwenden. So wirkt Lavendel in der Raumluft beruhigend und schlaffördernd, an Stirn und Schläfen einmassiert hilft er bei Kopfschmerzen. Weltweit gibt es etwa 2300 Pflanzenarten, aus denen ätherische Öle gewonnen werden können – 2300 Möglichkeiten, Körper und Seele etwas Gutes zu tun.

Kleines Duft-Lexikon

So wirken die ätherischen Öle auf die Stimmung und bei körperlichen Beschwerden.

Bergamotte
In der Luft: belebend, erfrischend, stimmungshebend
Auf der Haut: bei Krämpfen

Jasmin
In der Luft: euphorisierend, kräftigend, ausgleichend
Auf der Haut: für trockene, gereizte Hautstellen

Lavendel
In der Luft: beruhigend, entspannend, ausgleichend
Auf der Haut: bei Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Juckreiz, Verbrennungen

Minze
In der Luft: erfrischend, nervenstärkend, geistig anregend Auf der Haut: bei Kopfschmerzen

Orange
In der Luft: nervenkräftigend, erfrischend, stimmungshebend.
Auf der Haut: bei Cellulite

Patchouli
In der Luft: anregend, aphrodisierend
Auf der Haut: bei entzündeter Haut

Rose
In der Luft: aphrodisierend, wohltuend, ausgleichend
Auf der Haut: bei Herzbeschwerden, Gürtelrosen, Herpes

 

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