100 Jahre Bauhaus: Platz für Neues, Platz für Experimente

Das Bauhaus war jung, kreativ, dynamisch – und ist auch 100 Jahre nach seiner Gründung eine der wichtigsten Designschulen der Welt

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Das BauhausGrenzenlos erfolgreich

Das Bauhaus erobert die Welt
100 Jahre Bauhaus, 100 Jahre Inspiration! Das 1919 gegründete Bauhaus gab es nur 14 Jahre lang, doch auch nach der Schließung ging die Erfolgsgeschichte weiter – diesmal international!

Viele Bauhäusler emigrierten ins Ausland, um insbesondere in den USA ihre Arbeit fortzusetzen. So wurde Walter Gropius 1937 Leiter der einflussreichen Harvard School of Design, konnte dort seine Ideen weiterentwickeln. Sein Kollege Mies van der Rohe baute das berühmte „Federal Center“ in Chicago und entwarf 1950 das legendäre „Seagram Building“ in New York. Ihr alter Mitstreiter László Moholy-Nagy führte das Konzept des Bauhauses ab 1937 als New Bauhaus in Chicago weiter.

Von Tel Aviv bis Brasilia
Weltweit sind die Zeugen dieses klaren, funktionalen Stils zu finden. Ab 1930 errichteten emigrierte

jüdische Bauhaus-Architekten die sogenannte Weiße Stadt in Tel Aviv, mit über 4.000 Gebäuden das weltweit größte Ensemble im Bauhaus-Stil und seit 2003 UNESCO-Weltkulturerbe.

In Nigeria entwarf Bauhaus-Schüler Arieh Sharon in Ile-Ife die größte Universität des Landes, die Platz für 35.000 Studenten bietet. In Barcelona entstand der Deutsche Pavillon, in St. Petersburg die Textilfabrik „Rotes Banner“. Asien, Afrika, Amerika – überall sind Zeugen des Bauhaus-Stils zu finden. Auch bei der Planung der brasilianischen Hauptstadt Brasilia (erbaut zwischen 1957 und 1964) durch den Architekten Oscar Niemeyer finden sich in dem modernen Stadtbild viele Bauhauselemente wieder. Und noch jemand war von der klaren Formensprache begeistert. Apple-Gründer Steve Jobs bezeichnete das Bauhaus als einen der größten Einflüsse beim Design seiner Produkte.

 

 

 

 

 

 

Bauhaus Classics

Sie sind funktional, zeitlos und werden in Lizenz immer noch hergestellt. Auf diesen Seiten zeigen wir Ihnen sieben Designklassiker der Bauhaus-Ära

Mondrian-KleidMondrian-Kleid
Der Modeschöpfer Yves Saint Laurent machte es 1965 berühmt: Mondrian-Kleid im Bauhaus-Stil. Den Namen erhielt es, weil sich sein Design an den Stil des niederländischen Künstlers Piet Mondrian anlehnt, der eng mit dem Bauhaus  zusammenarbeitete. (Kopie von redbubble.com, 50 Euro)

Wassily ChairWassily Chair
Stahlrohr mit Lederbespannung – der 1925 am Bauhaus entworfene Sessel ging als Wassily Chair in die Geschichte ein. (knoll.com, ca. 2.300 Euro)

Tischleuchte WA 24Legendäre Lampe
Die berühmte Tischleuchte WA 24 entwarf Wilhelm Wagenfeld 1924 im Bauhaus Weimar. (Prediger.de, ca. 420 Euro)

 

 

Bauhaus-Schreibtisch S 285Stahlrohr-Schreibtisch
Schlicht und funktional: Beim Bauhaus-Schreibtisch S 285 wird die Platte von einem Stahlrohrrahmen getragen. (chairgo.de, ca. 1.200 Euro)

Satztisch B 9Flexibler Satztisch
Designer Marcel Breuer entdeckte für sich das Stahlrohr. 1925 entwarf er den Satztisch B 9, den es auch als vierteiliges Set zum Ineinanderschieben gibt. (cairo.de, ca. 2.300 Euro)

Teekanne MBTK 24Teatime
Marianne Brandt, Leiterin der Bauhaus-Metallwerkstatt, entwarf 1924 die Teekanne MBTK 24. (tecnolumen.de, ca. 8.000 Euro)

Barcelona-SesselBarcelona-Sessel
Ludwig Mies van der Rohe schuf den Barcelona-Sessel 1929 für den Deutschen Pavillon zur Weltausstellung in Barcelona – ein Meilenstein des modernen Designs.(knoll.com, ca. 6.000 Euro)

 

 

 

Das Programm

Das Jubiläum der einflussreichsten Kunstschule der Moderne wird mit großen Ausstellungen gefeiert. Hier eine Auswahl wichtiger und spannender Veranstaltungen

Veranstaltungen zu 100 Jahre Bauhaus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr zu den Hotels:

Romantik Hotel Dorotheenhof, Weimar (DE)

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