Unsere Gastgeber Jan Rosseel und Marc Vergauwe haben einen historischen Stadtpalast in ein luxuriöses „Bed & Breakfast“ verwandelt. Zentral gelegen und doch ein Ort der Ruhe ist das „The Verhaegen“ ein idealer Ausgangspunkt, um Gent zu entdecken.

 

Jan Rosseel (links) und Marc VergauweJan Rosseel (links) und Marc Vergauwe

TAG I

Morgens. „Startet früh, dann gehört die Stadt noch Euch“, rufen uns Marc und Jan zu. Wir beherzigen das und brechen Richtung Altstadt auf, überqueren den Fluss Leie, dessen Ufer von Patrizierhäusern gesäumt sind. Über den Donkersteeg und den Korenmarkt kommen wir zum Groenten Markt. Zeit für eine belgische Waffel im „Galgenhius“. Gent eignet sich perfekt für einen Kurztrip. Die Stadt ist überschaubar und hat architektonisch wie kulinarisch einiges zu bieten.

Mittags. Kurzer Abstecher in die „Graffiti Gasse“. Dort können sich Straßenkünstler legal austoben. Für die Ewigkeit taugen die Sprühwerke aber nicht, denn sie werden ständig wieder übermalt. Nach einem Lunch im „Roots“, einem angesagten Restaurant steht eine Bootsfahrt auf der Leie auf dem Programm. Man kann eines der vielen Ausflugsboote nehmen oder mietet sich ein Kajak, was sehr viel mehr Spaß macht (3 Stunden einplanen).

Abends. Den Abend beginnen wir im Patershol, dem mittelalterlichen Viertel im Schatten der Burg Gravensteen. In den malerischen Straßen findet man hervorragende Restaurants, aber auch einfache Kneipen, Bars und Cafés. Nach dem Essen tauchen wir in das Nachtleben ein, von dem Gent einiges zu bieten hat. Ob Bierbar, Live-Musik oder Trendlokal – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Besonders am Oude Beestenmarkt reiht sich ein hipper Club an den anderen.

© Gent Tourismus

TAG II

Morgens. Wir wollen uns Gent von oben ansehen und steigen dazu auf den 95 Meter hohen Belfried. Belfriede sind hohe Wachtürme, typisch für Flandern. Dieser gehört sogar zum UNESCO Weltkulturerbe. Individuelle Geschäfte und außergewöhnliche Boutiquen laden in der Serpenstraat, eine der schönsten Straßen in Gent, zum Shoppen ein. Und dann wären noch die zahlreichen Chocolatiers, ein Fest für Naschkatzen. Eine der besten in Gent ist Van Hoorebeke.

Mittags. In den zahlreichen Kunstmuseen und Galerien lassen sich alte Meister und neue Talente entdecken. Für Kunstliebhaber gehört ein Besuch der St. Bavo Kathedrale zum Pflichtprogramm. Dort ist der Genter Altar mit dem Bild „Die Anbetung des Lamms“ der Brüder van Eyck ausgestellt. Ein „must see“ ist auch das Huis van Alijn. In diesem besonderen Museum mit herrlichem Innenhof werden Stadtgeschichte und der Alltag der Genter Bürger lebendig.

Abends. Nach Einbruch der Dunkelheit werden die Sehenswürdigkeiten auf faszinierende Weise beleuchtet und die Stadt dank ihres einzigartigen Beleuchtungskonzepts in eine zauberhafte Atmosphäre getaucht. Wir unternehmen den „Light Walk“, einen zweistündigen Spaziergang durch das Stadtzentrum und sind überwältigt. Tipp: Eine CityCard für 48 Stunden bietet Zugang zu allen Top-Attraktionen, Museen, eine Bootsfahrt, die Benutzung von Bussen und Bahnen und mehr.

© Gent Tourismus

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